Allgemeine Ikonographie

Das Bild des Herkulesturms ist ein lebendiges Bild, ein allgegenwärtiges, dass so eng mit der Stadt A Coruña verbunden ist, dass es schwer fällt diese zu identifizieren, wenn nicht in Anlehnung an den Leuchtturm. Der Turm schmückt die Wappen des Stadtrates, des Parlaments, der Universität, der meisten Kammern, sowie der kulturellen und sportlichen Vereine von A Coruña; aber wir finden sein Abbild ebenso auf den Steinplatten, die die Hauptstraßen der Stadt pflastern, den Straßenlaternen der Strandpromenade, im gesamten städtischen Bereich, in den Blumenmustern der Gärten, als Tortenguss in den bekanntesten Süßwarenläden oder als Trophäe Teresa Herrera. Die Präsenz des Turms ist auch nicht in den Straßen wegzudenken sowie in den Ortsnamen der Zone, und in den Namen der Unternehmen und Geschäfte. Wir sprechen daher von einem Bild, dass der Stadt Identität gibt und Symbol einer Jahrtausende alten Vergangenheit ist, die seit Juni 2009 als Objekt herausragenden, universellen Wertes anerkannt wurde und Teil der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO formt.

Der sinnbildliche Wert der Abbildung des Turms wurde Ende des XV Jh. dokumentiert, als sich der Turm in ein Symbol der Stadt verwandelte, in sein Sinnbild, in eine Ikone, die unzählige Male auf ganz unterschiedlichen Trägern, wie offiziellen Stempeln, Dokumenten, nautischen Karten, Wappen und auf Besitztümern des Stadtrates, die sich über die gesamte Stadt verteilen, abgebildet wurde. Aus früheren Zeiten sind besonders interessante Abbildungen des Monumentes bekannte, wie die Weltkarte von Beato del Burgo de Osma (ca. 1085) oder die Hereford Karte (ca. 1280), auf der der “Farum Brigantium“ als Symbol des finis terrae der Welt erscheint.

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